Barclays Bank Bmarkets
Barclays Capital und Investment Banking Barclays Bank PLC bündeln ihren Marktauftritt für den Bereich Strukturierte Produkte bzw. den Geschäftsbereich Public Distribution in Deutschland mit der Marke Bmarkets. Bmarkets gibt Anlegern und Investoren in Deutschland den Marktzugang zu einer Reihe von Investmentprodukten inklusive gehebelter (fremdfinanzierter) Derivate. Bmarkets hat dabei die gängigsten Basiswerte wie Aktien, Indizes, Währungen, Rohstoffe und Zinsen im Angebot, die dem Anleger den Handel mit Derivaten in jeder Marktsituation ermöglichen. Der Bereich Discount-Zertifikate und Hebel-Zertifikate ist besonders hervorzuheben.
Der Handel von Barclays Bank PLC- bzw. Bmarkets-Produkten ist über jede deutsche Bank, mit den meisten Direktbanken (Online-Broker) über die bekannten Handelsplätze Frankfurt und Stuttgart mit den Handelssegmenten Scoach und Euwax möglich. Außerbörslich können die Produkte der Bmarkets zwischen 08:00 und 22:00 Uhr über die Discountbroker comdirect, Cortal Consors, DAB bank, flatex, ViTrade und ING-DiBa gehandelt werden. Barclays bzw. Bmarkets hat schon kurz nach seinem Marktauftritt im Oktober 2010 einen Siegerpreis in der Kategorie "Most Innovative Investmentbank for Retail Structured Products" bekommen.
Barclays Capital bietet seinen Kunden alle denkbaren Finanzdienstleistungen und Bankendienstleistungen. Regierungskunden, institutionelle Kunden und Privatkunden können auf die volle Expertise der Barclays-Gruppe zurückgreifen. Barclays offeriert seinen Kunden individuelle Lösungen und macht auf diese Weise jedwede Finanz- und Risikomanagementstrategie möglich. In Deutschland sind neben den reinen Investmentstrategien und Produkten wie z.B. die der "Bmarkets" auch verschiedene Kreditkarten erhältlich. Sowohl für Geschäftskunden, als auch für Studenten gibt es spezielle Kreditkartenvarianten.
Barclays als eine internationale Geschäfts- und Investmentbanking-Gruppe gehört zu den Top 10 der internationalen Bankenszene mit Gesamtaktiva von rund 1,6 Billionen britischen Pfund un ca. 48 Millionen Kunden weltweit. Die Traditionsbank steht für eine Historie von über 300 Jahren und bürgt damit für Bankerfahrung und Marktexpertise kombiniert mit dem modernem Banking, innovativen Lösungen und Produkten. Die Barclays Gruppe ist eingeteilt in zwei Kernbereiche. Barclays hat in seiner 300-jährigen Geschichte sein Geschäft kontinuierlich zu einem der wichtigsten Finanzdienstleister in den Bereichen Investment Banking, Wealth Management, Retail Banking und Kreditkarten ausgebaut. In Deutschland ist Barclays seit 1921 präsent. Diese großen Kernbereiche der Bank umfassen das "Global Retail Banking" und "Corporate und Investment Banking" sowie das "Wealth Management". Obendrein bietet man noch diverse Servicedienstleistungen, die dem IT/Bankensektor zugerechnet werden können. Die Bank bildet nicht nur eine Schnittstelle mit anderen beratenden Unternehmen, sondern gewährleistet auch eigene Expertise in vielen Geschäftsbereichen, ähnlich denen einer Unternehmensberatung. Die Barclays Gruppe ist in über 50 Ländern weltweit an den wichtigsten Schnittstellen der Kapitalmärkte und in allen globalen Kernmärkten vertreten. Insgesamt beschäftigt der Konzern rund 147.500 Angestellte. Die Barclays Bank PLC wird von den internationalen Rating-Agenturen Standard & Poor's mit "AA-", von Moody's mit "Aa3" und von Fitch mit "AA-" bewertet. Dies spricht auch für Qualität und Sicherheit in Funktion eines Emittenten.
Für das Jahr 2010 erzielten die Geschäftsbereiche der Barclays-Gruppe insgesamt Einnahmen von 31,440 Milliarden britische Pfund (GBP). Die Zahlen verdeutlichen die Kerngeschäftsbereiche der Barclays-Gruppe. Das Retail-Banking in UK steht für 4,518 Milliarden GBP, Barclaycard für 4,0424 Milliarden GBP, Barclays Capital für 13,6 Milliarden GBP, Barclays Corporate für 2,974 Milliarden GBP, Absa (Südafrika) für 2,899 Milliarden GBP, Barclays Wealth für 1,560 Milliarden GBP und das Retail-Banking in Westeuropa steht für 1,164 Milliarden GBP. Weitere Geschäftbereiche liegen unterhalb der Grenze von einem Anteil von einer Milliarde GBP. Verdeutlicht durch diese Zahlen ist UK mit 12,807 Milliarden GBP der Heimatmarkt von Barclays, es folgen Americas mit 7,742 Milliarden GBP, Europa mit 4,735 Milliarden GBP, dicht gefolgt von Afrika mit 4,697 Milliarden GBP und schließlich Asien mit 1,459 Milliarden GBP. Barclays ist im Vergleich mit anderen Großbanken und britischen Banken gut durch die Krise gekommen. Keine andere britische Großbank kam bisher so unbeschadet durch die Finanzkrise wie Barclays. Auch Staatshilfen brauchte das Geldhaus wie die britische HSBC bis dato nicht. Gegenüber dem Geschäftsjahr 2009 steigerte man die Nettoeinnahmen um 22 Prozent
Stabile Aktionärsverhältnisse herrschen am Churchill Place (Hauptsitz in London). Mit Black Rock (Anteil 7,06 Prozent), der Quatar Holding (6,76 Prozent), Nexus Capital (5,49 Prozent), Legal & General (4,01 Prozent) und der Appleby Trust (3,10 Prozent) hat man namhafte Großinvestoren. Der Rest der Bank befindet sich im Streubesitz. Barclays ist auch als Investor bei bekannten deutschen Unternehmen beteiligt, wie z.B. der MVV Energie, der Merck, der Tui und an weiteren Unternehmen, wie BT Group und Peugeot. Die Aktien der Bank sind über die LSE (London Stock Exchange) handelbar, sowie über die Börsenplätze Frankfurt, Düsseldorf, München, Stuttgart, Hamburg, Berlin und über NASDAQ OTC. Obendrein können Anleger die ADRs der Bank erwerben (American Depositary Receipts), die an der NYSE (New York Stock Exchange) gehandelt werden.