Welche Vorteile hat der CFD-Handel?

Mit dem Handel via CFDs können Sie wesentlich einfacher Positionstrading betreiben. Einzelne Basiswerte können auf diese Weise durch den Hebeleffekt den ganzen Handelstag hoch und runter gehandelt werden (long oder short). Durch die Senkung der Transaktionskosten und Finanzierungskosten bei vielen Brokern, ist es für viele Kunden auch reizvoller geworden mittelfristige Anlagestrategien mittels CFDs abzubilden.

Was ist besonders wichtig beim Handel mit CFDs?

Der Handel allein und die günstigen Konditionen sind leider nicht alles im Leben eines Traders. Sie benötigen eine verlässliche CFD Tradingplattform, um gewährleistet zu bekommen, dass Sie bei jeder Marktlage in Ihre Position hinein- und auch wieder herauskommen.

Gerade in den turbulenten Zeiten des Jahres 2009 hat sich immer wieder gezeigt, wer die stabilen Handelsplattformen hatte und wer fortwährenden Handel als Broker für seine Kunden auch in sehr stark volatilen und hochfrequentierten Märkten weiter gewährleisten konnte. Die Ausführungsgeschwindigkeit der Orders ist hier auch ein weiteres Merkmal, dass Sie als Trader nicht vernachlässigen sollten.

Welche fortgeschrittenen Möglichkeiten habe ich im CFD-Handel?

Gewöhnlicher Handel mit CFDs läuft über den Market-Maker. Der CFD-Broker als Market-Maker bietet die Kurse an, zu denen der Kunde kauft und verkauft.

Als Variante gibt es aber auch noch den Handel via Direct Market Access (DMA). Beim DMA-Handel kann der CFD-Trader direkt aus dem Orderbuch der Börsen (wie z.B. aus dem Xetra-System) schöpfen und handeln. Er kauft und verkauft folglich zu tatsächlichen Börsenkursen. Das ganze läuft via DMA-Handel wesentlich professioneller ab und kann obendrein mit weiteren Orderarten kombiniert und verfeinert werden.

Durch den DMA-Handel hat der CFD-Trader erhöhte Transparenz, da hier auf die z.B. bei deutschen Börsenplätzen von der "HÜSt" überwachten Kurse der Börsen zurückgegriffen wird.

Die Preisstellung erfolgt folglich nicht mehr durch den Market-Maker, somit wird der Spread auch nicht beeinflussbar und die Problematik mit der "Slippage" entfällt ebenso. Durch die Orderbucheinsicht sehen Sie die komplette Markttiefe und bekommen echten Aktienhandel via CFD-Trading geliefert.

DMA-Handel ist mit anderen Kostenstrukturen behaftet. Es ist zu prüfen, in welchen Marktsituationen reiner DMA-Handel zu mehr Erfolg und Kosteneinsparung verhelfen kann. Vergleichen Sie die Preis-Leistungsverzeichnisse der jeweiligen Broker. Im Idealfall hat ein Viel-Trader z.B. ein herkömmliches CFD-Market-Maker-Konto und ein DMA-Konto.

Welche Gruppe von Händlern erwartet mich als Interessent und CFD-Trader?

CFD-Trading wird sehr viel von Daytradern genutzt. Diese Daytrader handeln hauptsächlich Tagesschwankungen aller möglichen Märkte, auf die sie sich spezialisiert haben.

Egal ob fallende oder steigende Kurse. Als Daytrader fischt man via CFDs den Markt ab und kombiniert seine Trades mit dem entsprechenden Hebelwunsch. Daytrader benutzen dafür diverse Handelsstrategien z.B. technische Analyse, Sentiment Analyse, News, volkswirtschaftliche Daten, technische Indikatoren, Trendlinien und viele weitere.

Vor allem Rohstoffmärkte, Indizes und Währungen eignen sich hervorragend für den CFD-Handel, da in diesen Märkten massiv Liquidität anzutreffen ist.

Wie werden Geschäfte mit CFDs in Deutschland besteuert?

CFDs unterliegen seit dem 01.01.2009 auch der Abgeltungssteuer. Viele CFD-Broker haben jedoch ihren Sitz außerhalb Deutschlands. Die Abgeltungssteuer wird so nicht an den deutschen Fiskus abgeführt.

Sie müssen als Kunde und Trader nach dem alten Verfahren am Ende des Jahres auf Ihre kompletten Gewinne Abgeltungssteuer Ihrem Steuersatz entsprechend zahlen. Dieses Verfahren hat jedoch auch Vorteile!

Welche Vorteile haben Sie durch die zeitweilige "Umgehung" der Abgeltungssteuer?

Durch das alte Verfahren bleiben Ihre Gewinne vorerst bei Ihnen. Sie können folglich die komplette Summe eines Trades tatsächlich wieder einsetzen. Bei vielen Trades im Jahr macht das Einiges aus und so haben Sie einen klaren Liquiditätsvorteil!

Am Jahresende verrechnen Sie die Gewinne und Verluste aus allen Trades und führen die Steuer entsprechend Ihres Steuersatzes ab, ohne das komplizierte Rückerstattungsverfahren der Abgeltungssteuer zu nutzen.

Sie geben dem Fiskus somit nicht ein Jahr lang einen kostenfreien Kredit! Durch das Abgeltungssteuerverfahren führen Sie nämlich immer einen Teil an den Fiskus automatisch ab. Diesen Teil können Sie nicht mehr zur Wiederanlage verwenden.

CFD-Handel mal anders - Ein Handelsbeispiel aus dem Bereich des Hedging:

Sie sind sehr langfristiger Aktionär und halten schon geraume Zeit ein Aktienpaket z.B. eines deutschen DAX-Konzerns. In jedem Fall haben sie die Aktien noch vor Zeiten der Einführung der Abgeltungssteuer erworben (01.01.2009) und wollen Ihr Aktienpaket auch aus steuerlichen Gründen nun nicht veräußern. Die Aktien sind prächtig gestiegen, wie lange nicht mehr, Sie rechnen jedoch mit einem deutlichen Rückgang des Kurswertes.

Sie halten in Ihrem Depot weiter an den Aktien fest. Um diese jedoch gegen Kursverluste abzusichern (hedgen), gehen Sie parallel zu diesem Investment eine Short-Position (fallende Kurse) mit CFDs ein.

Bei starken Kursrückgängen partizipieren Sie folglich auf dieser Seite des Marktes ebenso und fangen Ihre etwaigen Kursverluste (Buchverluste) aus dem Aktienpaket wieder auf.

Wenn Sie die Gewinne aus dem CFD-Handel realisieren, könnten Sie diese Gewinne evtl. auch in die nun günstigeren Aktien reinvestieren und erhöhen sogar Ihren Aktienanteil.

Hinweis: Mit dem CFD-Handel bietet sich Ihnen die Chance sowohl von steigenden als auch fallenden Kursen zu profitieren. Zudem können Sie Ihre Gewinne durch den eingesetzten Hebel überproportional steigern. Bedenken Sie jedoch immer: Je höher der Hebel, desto höher ist auch das Risiko!

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