Goldman Sachs
In Deutschland ist die Bank Goldman Sachs seit 1990 aktiv und gehört im deutschen Markt zu den führenden Investmentbanken. Sie bietet am deutschen Markt für Zertifikate und Optionsscheine als Emittentin breite Investmentmöglichkeiten in allen Anlageklassen, wie Währungen, Aktienmärkten, Indizes, Rohstoffen und Anleihen und vielem mehr. Schwerpunkt z.B. in der Welt der Zertifikate sind die Bonus-Zertifikate mit mehr als 8.000 Produkten und die Discount-Zertifikate mit rund 4.000 Anlageprodukten. Im Bereich mit Hebelprodukten setzte Goldman Sachs schon früh Trends und erwies sich als treibende Kraft im Handel mit Turbos, die Futures als Basiswerte enthalten.
Die Bank Goldman Sachs wurde im Jahre 1869 von einem Deutschen aus Fürth bei Nürnberg namens Marcus Goldman gegründet. Schnell wurde er zum Pionier des Wertpapiergeschäfts und die Bank wuchs rasch zu beachtlicher Größe heran. Durch die Mitarbeit seines Schwiegersohns, der den Nachnamen Sachs trug, erhielt die Bank dann den klangvollen Namen Goldman, Sachs und Co. Innerhalb der nächsten Jahrzehnte wuchs das Unternehmen stetig, eröffnete Filialen in den wichtigsten amerikanischen Metropolen und erweiterte seine Geschäftsbereiche, Produkte und Dienstleistungen neben den "Commercial Papers" auch auf den Bereich Devisen, Akkreditive, Arbitrage, sowie den An- und Verkauf von Gold.
Goldman Sachs legte damit die Grundsteine für das heutige Investment Banking. Nach dem zweiten Weltkrieg ist die Bank bereits eine der führenden Investmentbanken der USA und der Welt. In den 50er-Jahren baute man das Emissionsgeschäft, den Wertpapierverkauf und den Handel konsequent und erfolgreich auf und aus. 1970 eröffnete man seine erste Auslandsrepräsentanz in London, 1974 dann in Tokio und Zürich, 1990 dann in Frankfurt. Damit war man an den wichtigsten Märkten dieser Zeit vertreten. Nach dem Aufbau der Rentenabteilung und der Abteilungen von Unternehmensanleihen und Staatsanleihen, wuchs man auch im Immobiliensektor und im Bereich Gewerbliche Immobilien rasch.
Schon in den späten 70er-Jahren zeigte Goldman Sachs Innovativität und nutzte zur Steuerung von Risiken Terminkontrakte, Optionen und Swaps. Den Grundstein für die Expertise von heute im Bereich des Rohstoffsektors legte Goldman Sachs mit der Übernahme des Rohstoffhändlers J. Aron & Company im Jahre 1981. Die Bank wurde Mitglied an der Tokioter Börse und bekam als eine der wenigen ausländischen Banken damals sogar eine japanische Banklizenz. Führende Banker von Goldman Sachs zog es oft in die Politik, ob schon zu Zeiten von Präsident Reagan als Posten für den stellvertretenden Außenminister oder später als wirtschaftspolitischer Berater oder gar Finanzminister unter Präsident Bill Clinton und Präsident George W. Bush.
Seit dem Börsengang im Mai 1999 haben Aktien der Goldman Sachs ihre Heimatbörse an der NYSE (New York Stock Exchange) in den USA und handeln mit dem Ticker-Symbol "GS".
Bis heute steht die Bank für ein hohes Maß an Integrität und hervorragende Leistungen. Gerade in der Rolle eines Emittenten von Derivaten bzw. Inhaberschuldverschreibungen, wie Zertifikaten, Optionsscheinen und Anleihen, ist das Thema Emittentenausfallrisiko für den Anleger von besonderer Wichtigkeit. Goldman Sachs hat von den führenden Rating-Agenturen S&P das Rating "A", von Moodys das Rating "A1" und von Fitch das Rating "A+" erhalten. Die Bank Goldman Sachs hat eine starke Kernkapitalquote (Tier-1-Ratio nach Basel I und II) von 15,70 Prozent bezogen auf die Daten des 04.05.2011.
Die Scoach Europa AG prüft regelmäßig die Handelsqualität, die Ausführungsqualität und die Quotepräsenz bei Emittenten von Zertifikaten und Optionsscheinen. Goldman Sachs liegt hier bei den Messungen in allen drei Teilbereichen seit Dezember 2007 beinahe jederzeit oberhalb des Durchschnitts. Anleger können die Derivate, wie Zertifikate und Optionsscheine von Goldman Sachs börsentäglich von 09:00 Uhr - 20:00 Uhr an den Börsen Stuttgart im Handelssegment Euwax und Frankfurt im Handelssegment Scoach handeln. Zudem bietet Goldman Sachs den außerbörslichen Handel mit den Banken an (Direkthandel).