26.12.2011
Ostasien: China und Japan beschließen Währungspakt - Dollar unter Druck?
China und Japan haben eine engere Zusammenarbeit vereinbart:Im gegenseitigen Handel sollen die Landeswährungen Yuan und Yen gefördert werden. Dies soll zu einer Stärkung des ostasiatischen Wirtschaftsraums führen, der auch die Integration Koreas beinhaltet. Sollte dieser Plan aufgehen, dann dürfte dies vor allem zu Lasten des US-Dollars gehen, der derzeit bei ca. 60% des ostasiatischen Handelsvolumens als Währung benutzt wird.
Interessant hierzu auch die Entwicklung der weltweiten Reservewährungen: Verwendung der internationalen Reservewährungen (2010/1970):
USD (2010: 61,4% - 1970: 77,2%)
Euro (2010: 26,3% - 1970: 0,0% - Hinweis: Deutsche Mark 1970: 1,3% - im Jahre 1998 waren es dann 13,8%)
Pfund (2010: 4,0% - 1970: 10,4%)
Yen (2010: 3,8% - 1970: 0,0%)
Schweizer Franken (2010: 0,7% - 1970: 0,1%)
Sonstige (2010: 4,4% - 1970: 8,7%)
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Das Bild und die Zahlen zu den Reservewährungen stammen von Wikipedia.
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