05.11.2010

Interview mit Ingo Hillen und Dirk Piethe über die Zukunft bei sino

Interview mit Ingo Hillen und Dirk Piethe über die Zukunft bei sino

Dirk Piethe verstärkt seit neuestem die Geschäftsleitung der sino AG. Er bringt eine Menge Know-How aus seiner Zeit bei E*TRADE (jetzt ViTrade) und brokerjet mit. David Ernsting, Herausgeber von Broker-Test.de, sprach mit ihm und Vorstand Ingo Hillen über die guten Leistungen der Gegenwart und die Herausforderungen der Zukunft.

Herr Hillen, Sie werden mit Dirk Piethe ab sofort das Management von sino verstärken. Spricht die Personalie auch ein wenig für Ihre strategische Ausrichtung?

Ingo Hillen: "Die Personalie spricht für die sino AG (lacht). Im Ernst - wir freuen uns sehr, Dirk mit seinen ausgezeichneten Marktkenntnissen und auch der internationalen Erfahrung für uns gewonnen zu haben. Mit ihm zusammen wollen wir Möglichkeiten, die sich vielleicht gerade jetzt in dem anspruchsvollen Marktumfeld ergeben, nutzen. Wir haben eine Menge vor."

sino genießt den Ruf, vor allem für Heavy Trader die erste Anlaufstelle zu sein. Wie haben Sie es dahin gebracht?

Ingo Hillen: "Wir haben immerhin zwölf Jahre alles dafür tun können, dass sino heute der Broker für Heavy Trader in Deutschland ist. In den letzten Jahren haben wir an sechs Vergleichstest teilgenommen und in allen sechs, teilweise mit Abstand, die besten Noten erhalten. Unser Anspruch ist es, diese Position zu behalten, auch mit kontinuierlichen Verbesserungen, wie gerade erst mit der automatisierten Wertpapierleihe in Kooperation mit HSBC Trinkaus."

Herr Piethe, Was macht sino so besonders für diese Zielgruppe?

Dirk Piethe: "sino ist auf den Bereich der aktiven und professionellen Trader erfolgreich fokussiert. Die nachhaltigen Erfahrungen der Kunden sind immer wieder in die Entwicklung unserer Produkt- und Servicequalität eingeflossen. Faire und stabile Preise, immer neue Produktinnovationen und ein exzellenter Kooperationspartner wie die HSBC Trinkaus schaffen ein erstklassiges Angebot für jeden aktiven Trader. Das kann ich auch aus meiner bisherigen Berufserfahrung bestätigen."

Ist das Erschließen neuer Märkte in anderen Sprachräumen für Sie ein Thema?

Dirk Piethe: "Wir prüfen derzeit die unterschiedlichen Möglichkeiten unser Angebot auch den potentiellen Kunden im europäischen Ausland zur Verfügung zu stellen. Aber auch eine mögliche Geschäftserweiterung in Deutschland kann ein Thema sein."

Der Brokerage-Markt ist derzeit in Bewegung. Es gibt immer wieder neue Technologien, mal eine Übernahme, überhaupt engen Wettbewerb. Wie schlägt sich sino darin?

Ingo Hillen: "Wir sind technologisch führend - bei einem Vergleichstest erzielte unser Frontend eine Bewertung von 1,06 (im Durchschnitt). Wir wollen nicht übernommen werden und Wettbewerb gibt es ebenfalls schon seit zwölf Jahren. Allerdings ist es richtig, dass gerade im heutigen Umfeld sehr niedrigerer Börsenumsätze der Wettbewerb intensiv ist. Gleichzeitig arbeiten wir auch unter den aktuellen Marktbedingungen profitabel, deshalb dürfen sich unsere Kunden darauf verlassen, dass wir auch zukünftig in Verbesserungen und Technologie investieren können und alles tun werden, um unsere Position zu behaupten."

Und wie geht es weiter?

Dirk Piethe: "Es bleibt spannend... (Beide lachen) Ich freue mich darauf, meinen Beitrag zu leisten, dass sino die Nummer 1 für Heavy Trader bleibt."

Wird es diesen Herbst bei Ihnen wieder ein Kilo Gold zu gewinnen geben? Oder haben Sie etwas Vergleichbares geplant?

Ingo Hillen: "Das Ziel dieser Aktion war es, die im sino MX-PRO integrierte speziell für den Futures-Handel optimierte Oberfläche 'The GRID' bekannt zu machen, dies ist uns gut gelungen. Welche Aktion als nächstes kommt, überlegen wir derzeit."

Vielen Dank für das Gespräch!


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