17.03.2015

Heterogene Anlegerstruktur: Kolumne von Lars Brandau

"Vorsicht an der Bahnsteigkante", heißt es zu Recht. Selbiges gilt für Privatanleger, die jetzt angesichts der starken Börsen und des schwachen Zinsumfelds über ihre Anlageoptionen nachdenken. Sollen sie bei mehr als 12.000 Punkten im DAX noch einsteigen oder besser auf eine Korrektur warten - und welche Produkte sind für welche Marktphasen geeignet? Das sind die Fragen, die sich Anleger permanent stellen und auf die sie Antworten suchen.

 

Klar ist, dass es niemals das eine Produkt für alle Szenarien geben kann. Sehr wohl gibt es aber für jede Situation das passende Produkt. Klar ist auch, dass Anleger nur dann renditeträchtig investieren können, wenn sie Risiken eingehen.


Der Deutsche Derivate Verband hat in seiner aktuellen Trend-Umfrage nach der Risikoneigung beim Kauf von Zertifikaten gefragt. Die fünfstufige Skala reichte von sicherheitsorientiert bis spekulativ. Die Ergebnisse zeigen, dass die Risikobereitschaft von Zertifikate-Anlegern große Unterschiede aufweist.


An der Online-Umfrage, die gemeinsam mit mehreren großen Finanzportalen durchgeführt wurde, beteiligten sich mehr als 2.800 Personen. Dabei handelt es sich in der Regel um gut informierte Anleger, die als Selbstentscheider ohne Berater investieren. 

Nahezu jeder Dritte bezeichnet sich als sicherheitsorientiert oder begrenzt risikobereit. Ein Viertel der Umfrageteilnehmer zeigt eine mittlere Risikobereitschaft. 15 Prozent halten sich für vermehrt risikobereit, und 29 Prozent ordnen sich der höchsten Risikoklasse zu.


Damit Risiken nicht unkalkulierbar bleiben, bietet der Deutsche Derivate Verband eine kostenfreie App als Frühwarnsystem an. Nach erstmaliger Anmeldung unter ddv-risikomonitor.de erhält ein Privatanleger automatisch eine E-Mail, sobald sich die Risikoklasse eines seiner Zertifikate im Portfolio verändert hat. Ein ebenso simples wie nutzbringendes Tool für jeden Zertifikate-Anleger.

Kolumne von Lars Brandau

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