Börsenlexikon

Buchstabe I

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Indexfonds

Mit Indexfonds wird versucht, die Zusammensetzung und Wertentwicklung eines bestimmten (repräsentativen) Index‘ (beispielsweise DAX) möglichst vollständig oder mit hoher Übereinstimmung nachzubilden und seine Performance zu übertreffen. Der Indexfonds entspricht einem Investmentfonds mit unbegrenzter Laufzeit. Die Fondsmanager erwerben dabei Aktien eines Unternehmens in der gleichen Höhe, die dem Anteil des Unternehmens in dem Index entspricht. Durch gesetzliche Vorgaben (Gesetz über Kapitalanlagegesellschaften KAAG) waren vor 1998 diese Anteile jedoch auf 10 Prozent in Einzeltiteln begrenzt. Mit In-Kraft-Treten des 3. Finanzmarktförderungsgesetzes (3. FFG, seit 1998) wurde diese Beschränkung aufgehoben. Wegen ihrer im Vergleich zu herkömmlichen Aktienfonds relativ geringen Volatilität stellen Indexfonds eine interessante Alternative zu anderen Aktienanlagen dar. Börsengeeignete Indexfonds gehören zur Kategorie Exchange Traded Funds (ETF), die in Deutschland über das elektronische System Xetra und über das Parkett gehandelt werden. Die Wertstellung erfolgt in der Regel ständig, mindestens jedoch börsentäglich. Durch die Gebührenbelastung erreichen die Indexfonds jedoch nicht die saldierte Wertentwicklung des zugrundeliegenden Index.

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