Experten erwarten steigende Zinsen

12.08.2010 - 

  • Mit Floatern können Anleger auf einfache Weise von steigenden Zinsen profitieren
  • Mindestkupon schafft Zusatzvorteil

Zinsjäger haben es nicht leicht. Der 3-Monats-EURIBOR® – ein Geldmarktzinssatz für Transaktionen zwischen Banken in der Europäischen Union, an den die Renditen von Zinsprodukten gekoppelt sind – liegt seit Mitte September 2009 bei unter einem Prozent. Doch vieles deutet darauf hin, dass die Zinsen mittelfristig wieder steigen werden:

  • Geldhahn wird zugedreht: Die Europäische Zentralbank (EZB) reduziert die liquiden Mittel im Bankensystem
  • Kurswechsel: Nur etwa die Hälfte des Jahrestenders, der am 1. Juli fällig wurde und ein Volumen von 442 Mrd. Euro hatte, wurde in andere Tender der EZB gerollt (Mit einem Tender, der einer Auktion ähnelt, kann die EZB dem Geldmarkt Liquidität zuführen oder abschöpfen)

Die Folge: 3-Monats-EURIBOR®-Satz legt seit Ende Juni im Schnitt 0,7 Basispunkte pro Tag zu. Experten der Uni Credit Group erwarten, dass der Geldmarktsatz auf bis zu 1,4 Prozent steigt, dann stagniert und spätestens Ende 2011 im Zuge von Leitzinserhöhungen weiter anzieht.
„Eine einfache Möglichkeit, von Zinssteigerungen zu profitieren, sind Floater. Deren variabler Zinssatz ist an Geldmarktsätze gekoppelt“, berichtet Dominik Auricht, Experte für Wertpapier-Anlagelösungen der HypoVereinsbank.

Ein passendes Produkt ist der HVB 2,50 % Crelino Floater auf die Deutsche Bank AG (WKN HV5CGT). Seine Zeichnungsfrist läuft noch bis zum 20. August.

Die Merkmale:

  • Während der rund vierjährigen Laufzeit erhalten Anleger vierteljährlich eine Zinszahlung, die vom 3-Monats-EURIBOR® abhängt
  • Der Kupon liegt mindestens bei 2,50 % p. a.
  • Die Zinszahlungen und die Rückzahlung zum Laufzeitende hängen von der Bonität der Deutschen Bank AG und der UniCredit Bank AG als Emittentin ab

Tritt kein Kreditereignis ein, erhalten Anleger attraktive Kupons und am Laufzeitende den Nominalbetrag. Die Bonität der UniCredit Bank AG und der Deutschen Bank AG ist gut. Beide Banken weisen niedrige Credit Spreads, gute Ratingnoten sowie überdurchschnittlich hohe Eigenkapitalquoten auf. Die Eigenkapitalquote der UniCredit Bank AG beträgt 17,8 Prozent, die der Deutschen Bank AG 11,3 Prozent.

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