BayernLB

Als Emittent von Zertifikaten bzw. strukturierten Produkten sowie auch Anleihen ist die BayernLB für den Sparkassen- und Giroverband tätig. Derzeit ist man mit rund 200 Zertifikaten am Markt positioniert. Schwerpunktmäßig gibt man Kapitalschutzzertifikate und Express-Zertifikate heraus, ist besonders aber im Geschäft mit Kapitalschutzanleihen im Geschäftsbereich "Strukturierte Produkte" engagiert. Die Basiswerte für die Derivate kommen aus den gängigen Bereichen wie Aktien, Indizes und Rohstoffen. Bonus- und Basket-Produkte befinden sich ebenfalls im Produktportfolio.

Die BayernLB ist die führende bayerische Geschäftsbank mit der Kernkompetenz in der Kreditfinanzierung, Betriebsmittel- Handels- und Investitionsfinanzierung sowie im breit gefächerten Leasingbereich. Als Mitglied der Sparkassen-Finanzgruppe in Bayern ist die Bank regional, bundesweit und europaweit ausgerichtet. Sie betreut Großkunden aus dem bereich des DAX, MDAX und auch private Unternehmen mit Jahresumsätzen ab einer Milliarde Euro, ist für ausgewählte Unternehmen auch in Nordamerika tätig. Die insgesamt rund 10.700 Mitarbeiter beschäftigt sie an den Standorten weltweit.

Die Geschichte der BayernLB geht bis auf die Gründung von König Ludwig II. zurück, der am 21.04.1884 die Landeskultur-Rentenanstalt ins Leben rief. 1914 unterzeichneten die bayerischen Sparkassen für den Giroverband, 1949 wurde die Landeskultur-Rentenanstalt in Landesbodenkreditanstalt umbenannt, 1972 fusionierten dann die Bayerische Gemeindebank und die Bayerische Landesbodenkreditanstalt zur Bayerischen Landesbank Girozentrale.

Die BayernLB ist eine der öffentlichen Banken in Deutschland. Als Landesbank gehört sie zu 94,03 Prozent dem Freistaat Bayern und zu 5,97 Prozent dem Sparkassenverband Bayern. Diese beiden Eigentümer stehen für die BayernLB Holding AG, unter deren Dach die Töchter LBS, BayernLB, Bayern Labo und die weiteren Töchter der BayernLB namens Banque LBLux, BayernInvest, DKB-Deutsche Kreditbank AG, Real I.S. und die MKB Bank zuzuordnen sind. Der Freistaat Bayern als Anteilseigner der BayernLB Holding AG ist von der Rating-Agentur Standard & Poor´s mit AAA und von Moody´s mit Aaa bestens eingestuft worden. In der Refinanzierung des öffentlichen Sektors durch Öffentliche Pfandbriefe und mit Hypotheken-Pfandbriefen ist sie mit Regelmäßigkeit im Geschäft vertreten.

Die BayernLB ist ein starkes Unternehmen in der Bankenlandschaft, hat ein profitables Kerngeschäft und exzellentes Know-How im Geschäftsbereich Firmenkunden in ausgewählten Branchen vorzuweisen. Der Kundenfokus liegt klar auf Immobilienkunden, Corporates, Mittelstand, aber auch auf Privatkunden. Einen zusätzlichen Zugang zu Privatkunden erhält die BayernLB über die LBLux und die DKB (Deutsche Kreditbank AG). Die BayernLB betreibt ein erfolgreiches Kapitalmarktgeschäft (z.B. Anleiheemissionen), hatte während der Finanzkrise keine Funding- und Liquiditätsprobleme und steht stark im Markt. Die Kapitalkomponenten nach KWG und SolvV beliefen sich gemäß den Daten zum ersten Quartal 2011 auf 11,7 Prozent. Die Eigenkapitalrentabilität (RoE) lag für das erste Quartal 2011 bei 6,3 Prozent. Auf das Gesamtjahr 2010 gesehen hatten die Investoren der BayernLB ein profitables Jahr zu verzeichnen. Die Bank hatte mit 885 Millionen Euro ein respektables Ergebnis vor Steuern hingelegt. Das Ergebnis kam ausschließlich aus dem Kerngeschäft. Das Jahr 2010 stand für die BayernLB unter dem Stichwort "Deleveraging" - die Risiken, Kosten und die Bilanzsumme wurden massiv nach unten gefahren. Zum aktuellen Zeitpunkt erfüllt die Bank die Basel III-Kapitalanforderungen souverän und kam blendend durch den aktuellen europäischen Banken-Stresstest.

Die BayernLB ist heute ein führender Unternehmensfinanzierer mit einer guten Portfolioqualität. Für die Zukunft bleibt das Geschäft mit Corporates & Markets und Großkunden weiterhin ein strategisch wichtiger Bestandteil des BayernLB-Geschäftsmodells. Beim Mittelstand und bei den Privatkunden ist die BayernLB im Wachstumsmarkt mit dabei. Im Immobiliensektor erreichte man 2010 ein Geschäftsvolumen von 3,6 Milliarden Euro. Die BayernLB ist, wie sie selbst auch sagt "on track". Durch den Abbau von Risken ist das Leverage-Risiko von 37,4 auf 22,7 reduziert worden, die Kernkapitalquote stiegt von 9,2 Prozent auf 11,2 prozent und der Verwaltungsaufwand fiel von 2,62 Mrd. Euro auf 1,462 Mrd. Euro.