20.03.2017

Dollarschwäche hält an | Theresa May auf Tour zur Vereinigung des Landes

ThinkMarkets:

Die letzte Woche endete mit einem Hoch, da die US-Märkte die Woche mit geringen Kursgewinnen abschließen konnten. Der Dollarindex ist der Hauptfokus, und Anleger haben entschieden, ihre Woche damit zu beginnen. Der Index steht unter Druck, weil die US-Notenbank Fed letzte Woche beschloss, den Zinssatz zu erhöhen. Ihre hawkishe Einstellung bezüglich des Dollars löst den Wertverlust aus. Dies ist nun seit Anfang November die längste Pechsträhne für den Dollar.

Mit dem Start der neuen Woche konzentrieren Anleger sich auf eine Anzahl an wesentlichen Ereignissen, die ihnen eventuell einige Anhaltspunkte über den aktuellen Dot-Plot geben könnten, welcher die Bewegung des Dollars und der Treasury-Renditen angibt. Die Haltung der Fed bezüglich des graduellen Zinsanstiegs und des Dotplots bestätigt insoweit, dass es lediglich zwei weitere Zinsanstiege für den Dollar geben könnte, und genau darauf konzentrieren sich Trader im Moment.
 

Der Grundton der Fed Präsidentin Janet Yellen wird am Donnerstag von zentraler Bedeutung sein. Gleichzeitig wird diese Woche eine Anzahl an Mitgliedern der US-Notenbank Reden halten, und ihre Prognose bezüglich des Dollars wird von gleichhoher Bedeutung sein. Es ist nicht ganz klar, ob die Fed den Einfluss des Plans für hohe Infrastrukturausgaben und die von Trump versprochenen niedrigeren Steuern miteinberechnet.

Die Konjunkturdaten sind es zum Vorteil von Tradern nicht stark, und es ist ziemlich wahrscheinlich, dass sich der Währungstrend im Laufe der Woche durchsetzen könnte. Am Freitag sind die Auftragsdaten für Gebrauchsgüter fällig und davor das Leistungsbilanzdefizit. Beide Konjunkturdaten haben wohl nicht allzu viel Bedeutung für Trader, doch sie könnten den Dollarwert trotz allem steigern.

Das Edelmetall Gold hatte nach langer Zeit dank der Entscheidung der US-Notenbank seinen größten Wochengewinn. Gibt es ein weiteres Potenzial für positive Ergebnisse für das Edelmetall? Wir sind natürlich weiterhin überzeugt, dass unser Ziel von $1250 innerhalb der folgenden Tage erreicht werden könnte, und wir erwarten, das seine Anzahl an schwachen Wirtschaftsdaten oder eine dovishe Einstellung der Fed mit Leichtigkeit Rückenwind kreieren wird, um der aktuellen Golderholung zu helfen, dieses Ziel zu erreichen.
 

In Europa dreht sich alles um die Auslösung des Artikels 50 und darum, wie die britische Premierministerin vorhat, das Volk zu vereinen. Das Land ist gespalten, und die größte Aufgabe liegt im Moment in ihrer Hand. Theresa May wird beginnen, durch das Vereinigte Königreich zu reisen, um zu versuchen das Land zusammenzuführen und mehr Unterstützung für Artikel 50 zu erhalten.





Autor: Naeem Aslam

Die hier formulierten Gedanken und Meinungen sind ausschließlich die des Autors und spiegeln nicht zwingend die Ansicht von ThinkMarkets wider. Dieser Kommentar dient lediglich zu Informationszwecken und sollte nicht als Anlageberatung betrachtet werden. Jegliche Prognosen über künftige Marktentwicklungen sind indikativ. Die Entscheidung, beschriebene Techniken, Ideen und Vorschläge umzusetzen, liegt alleine im Ermessen des Lesers.

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