10.08.2010
FXCM Marktkommentar: Anleger setzen auf das Ende der Yen-Rallye
In der vergangenen Woche konnte der Yen gegenüber dem Greenback um rund 1,48 Prozent zulegen – nicht zuletzt aufgrund der enttäuschenden Wirtschaftsdaten aus den USA. „Fast täglich erreicht das Währungspaar USD/JPY neue Jahrestiefststände“, sagt Torsten Gellert, Managing Director von FCXM. „Viele Anleger rechnen darum mit einer Trendumkehr.“
Rund 86 Prozent der FXCM-Trader setzen derzeit darauf, dass der US-Dollar gegenüber dem Yen Boden zurückgewinnt, und haben sich long positioniert. Ein Grund für diese Erwartung sind die Warnhinweise der Bank of Japan. Sie erwägt, in den Devisenmarkt einzugreifen, um den japanischen Export zu stützen. Schon in der Vergangenheit hatte die japanische Zentralbank immer wieder Milliarden für den Kauf des US-Dollars ausgegeben, um ihn gegenüber dem Yen zu stärken.
„Anleger sollten jedoch auf der Hut sein“, meint Gellert. Denn die aktuellen Fundamentaldaten der US-Wirtschaft begeistern nicht. Im Juli war etwa die Zahl der „Non-Farm Payrolls“ um 131.000 Stellen gesunken – doppelt so stark, wie von Ökonomen erwartet. „Sollte der US-Dollar darum defensiv bleiben, könnte das Währungspaar USD/JPY die Tiefgrenze von 84,82 durchbrechen, die es im November 2009 schon einmal erreicht hatte“, meint Gellert. Dafür spricht auch der FXCM Speculative Sentiment Index (SSI), der auf einen weiteren Abwärtstrend des Wechselkurses hinweist.
In der Nacht von Montag zu Dienstag veröffentlicht die Bank of Japan den monatlichen Bericht zu Wirtschaftsdaten sowie den monatlichen Entscheid über den Leitzins. Eine Veränderung des Leitzinses hält der Experte für unwahrscheinlich: „Der Leitzins liegt schon seit Dezember 2008 unverändert bei 0,10 Prozent. Da bleibt so gut wie kein Spielraum für eine Zinssenkung.“
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Rund 86 Prozent der FXCM-Trader setzen derzeit darauf, dass der US-Dollar gegenüber dem Yen Boden zurückgewinnt, und haben sich long positioniert. Ein Grund für diese Erwartung sind die Warnhinweise der Bank of Japan. Sie erwägt, in den Devisenmarkt einzugreifen, um den japanischen Export zu stützen. Schon in der Vergangenheit hatte die japanische Zentralbank immer wieder Milliarden für den Kauf des US-Dollars ausgegeben, um ihn gegenüber dem Yen zu stärken.
„Anleger sollten jedoch auf der Hut sein“, meint Gellert. Denn die aktuellen Fundamentaldaten der US-Wirtschaft begeistern nicht. Im Juli war etwa die Zahl der „Non-Farm Payrolls“ um 131.000 Stellen gesunken – doppelt so stark, wie von Ökonomen erwartet. „Sollte der US-Dollar darum defensiv bleiben, könnte das Währungspaar USD/JPY die Tiefgrenze von 84,82 durchbrechen, die es im November 2009 schon einmal erreicht hatte“, meint Gellert. Dafür spricht auch der FXCM Speculative Sentiment Index (SSI), der auf einen weiteren Abwärtstrend des Wechselkurses hinweist.
In der Nacht von Montag zu Dienstag veröffentlicht die Bank of Japan den monatlichen Bericht zu Wirtschaftsdaten sowie den monatlichen Entscheid über den Leitzins. Eine Veränderung des Leitzinses hält der Experte für unwahrscheinlich: „Der Leitzins liegt schon seit Dezember 2008 unverändert bei 0,10 Prozent. Da bleibt so gut wie kein Spielraum für eine Zinssenkung.“
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