27.01.2012
ETX Capital: Mit dem EU-Gipfel könnte die Euroschwäche zurückkehren
Die Bekanntmachung der US-Federal Reserve, ihre expansive Geldpolitik auch auf Sicht der nächsten Jahre beizubehalten, brachte den Kurs des US-Dollar in der vergangenen Handelswoche unter Druck. Vor allem gegenüber den Rohstoffwährungen, wie z.B. dem australischen Dollar oder dem Neuseeland Dollar, gab der Greenback nach. Aber auch der Kurs des Euro konnte gegenüber dem US-Dollar zulegen und neue Einmonatshochs erreichen.
Ob der Greenback weiter Schwäche zeigen wird entscheidet sich am Freitag Nachmittag, nachdem das Bruttoinlandsprodukt der US-amerikanischen Wirtschaft gemeldet wurde. Die Erwartungen für das Wirtschaftswachstum im vierten Quartal wird von den Volkswirten auf drei Prozent geschätzt. Sollten diese Schätzungen erreicht werden, dann wäre dies das höchste Wachstum der US-Wirtschaft seit mehr als einem Jahr. Die positiven Zeichen vom US-Arbeitsmarkt der vergangenen Wochen ließen die Vermutung zu, dass die Konsumnachfrage stärker als erwartet sein könnte. Jedoch wurde diese Hoffnung zunichte gemacht, nachdem in den letzten Tagen mehrere US-Wirtschaftsindikatoren unter den Erwartungen der Analysten gemeldet wurden.
In erster Linie sind hier die Daten vom US-amerikanischen Immobilienmarkt zu nennen. So fielen die Käufe neuer Häuser im Dezember um 2,2 Prozent gegenüber dem Vormonat. Sollten die US-BIP Daten schlechter als erwartet ausfallen, dann könnte die Schwäche des US-Dollar gegenüber dem Euro auch noch weitergehen. Jedoch ist zu bedenken, dass wenn es der US Wirtschaft schlechter geht, dann wird das schwache Wachstum nicht reichen, um die hohe Arbeitslosigkeit abzubauen. Die Devisenmarktteilnehmer könnten eine erhöhte Risikoaversion entwickeln, was wiederum den US-Dollar stützen könnte.
Der Eurokurs konnte bislang aufgrund der Nachrichten in dieser Handelswoche gut gegenüber dem US-Dollar zulegen. Unterstützung bekam die Einheitswährung von dem GFK Konsumklima, welcher unerwartet stark ausfiel und Befürchtungen einer Rezession in der Eurozone noch in diesem Jahr erst einmal zerstreute. Wiederholt zeigten die Konjunkturdaten, dass sich Deutschland momentan in einer Sonderrolle befindet. Negative Nachrichten scheint der Euro momentan abzuschütteln. Der starke Anstieg der Renditen für portugiesische Staatsanleihen konnte den Euro nicht negativ beeinflussen. Auch Berichte darüber, dass die EZB gespalten ist in ihrem Direktorium in Fragen der Bewältigung der Schuldenkrise in Griechenland konnten die Stimmung nicht drehen.
Nächste Woche könnte sich die Stimmung jedoch schon wieder gegen den Euro wenden, wenn am Montag der EU-Gipfel beginnt. Die europäischen Staatschefs werden auf dem Gipfeltreffen ein Sondertreffen zu Griechenland abhalten, um in der Bewältigung der Schuldenkrise voran zu kommen. Hier könnte schon direkt zu Beginn nächster Woche die Richtung für den Rest der Woche vorgegeben werden.
Aus charttechnischer Sicht ist das Währungspaar mit Kursniveaus im Bereich zwischen 1,32 USD und 1,30 USD an einem wichtigen Punkt angelangt. Bei der 1,32 USD Marke verläuft ein starker charttechnischer Widerstand, den das Währungspaar erst einmal überwinden muss. Der steile Abwärtstrend der vergangen Wochen wurde schon mal nachhaltig überwunden. Jedoch ist der geglückte Ausbruch keineswegs als technische Stärke des Euros zu werten, sondern mehr als eine Korrektur der herben Kursverluste der vergangenen drei Monate. Insgesamt ist der übergeordnete Abwärtstrend des EUR/USD-Kurses nach wie vor intakt und bei Kursen um 1,32 USD könnte man schon wieder über neue Short Positionen in dem Währungspaar nachdenken. Ein mögliches Ziel könnte in den nächsten Wochen ein Test der lokalen Tiefstkurse bei 1,26 USD sein.
Mehr Infos über ETX Capital
Aktuelle News zu ETX Capital
Trader Tools von Broker-Test.de
Ob der Greenback weiter Schwäche zeigen wird entscheidet sich am Freitag Nachmittag, nachdem das Bruttoinlandsprodukt der US-amerikanischen Wirtschaft gemeldet wurde. Die Erwartungen für das Wirtschaftswachstum im vierten Quartal wird von den Volkswirten auf drei Prozent geschätzt. Sollten diese Schätzungen erreicht werden, dann wäre dies das höchste Wachstum der US-Wirtschaft seit mehr als einem Jahr. Die positiven Zeichen vom US-Arbeitsmarkt der vergangenen Wochen ließen die Vermutung zu, dass die Konsumnachfrage stärker als erwartet sein könnte. Jedoch wurde diese Hoffnung zunichte gemacht, nachdem in den letzten Tagen mehrere US-Wirtschaftsindikatoren unter den Erwartungen der Analysten gemeldet wurden.
In erster Linie sind hier die Daten vom US-amerikanischen Immobilienmarkt zu nennen. So fielen die Käufe neuer Häuser im Dezember um 2,2 Prozent gegenüber dem Vormonat. Sollten die US-BIP Daten schlechter als erwartet ausfallen, dann könnte die Schwäche des US-Dollar gegenüber dem Euro auch noch weitergehen. Jedoch ist zu bedenken, dass wenn es der US Wirtschaft schlechter geht, dann wird das schwache Wachstum nicht reichen, um die hohe Arbeitslosigkeit abzubauen. Die Devisenmarktteilnehmer könnten eine erhöhte Risikoaversion entwickeln, was wiederum den US-Dollar stützen könnte.
Der Eurokurs konnte bislang aufgrund der Nachrichten in dieser Handelswoche gut gegenüber dem US-Dollar zulegen. Unterstützung bekam die Einheitswährung von dem GFK Konsumklima, welcher unerwartet stark ausfiel und Befürchtungen einer Rezession in der Eurozone noch in diesem Jahr erst einmal zerstreute. Wiederholt zeigten die Konjunkturdaten, dass sich Deutschland momentan in einer Sonderrolle befindet. Negative Nachrichten scheint der Euro momentan abzuschütteln. Der starke Anstieg der Renditen für portugiesische Staatsanleihen konnte den Euro nicht negativ beeinflussen. Auch Berichte darüber, dass die EZB gespalten ist in ihrem Direktorium in Fragen der Bewältigung der Schuldenkrise in Griechenland konnten die Stimmung nicht drehen.
Nächste Woche könnte sich die Stimmung jedoch schon wieder gegen den Euro wenden, wenn am Montag der EU-Gipfel beginnt. Die europäischen Staatschefs werden auf dem Gipfeltreffen ein Sondertreffen zu Griechenland abhalten, um in der Bewältigung der Schuldenkrise voran zu kommen. Hier könnte schon direkt zu Beginn nächster Woche die Richtung für den Rest der Woche vorgegeben werden.
Aus charttechnischer Sicht ist das Währungspaar mit Kursniveaus im Bereich zwischen 1,32 USD und 1,30 USD an einem wichtigen Punkt angelangt. Bei der 1,32 USD Marke verläuft ein starker charttechnischer Widerstand, den das Währungspaar erst einmal überwinden muss. Der steile Abwärtstrend der vergangen Wochen wurde schon mal nachhaltig überwunden. Jedoch ist der geglückte Ausbruch keineswegs als technische Stärke des Euros zu werten, sondern mehr als eine Korrektur der herben Kursverluste der vergangenen drei Monate. Insgesamt ist der übergeordnete Abwärtstrend des EUR/USD-Kurses nach wie vor intakt und bei Kursen um 1,32 USD könnte man schon wieder über neue Short Positionen in dem Währungspaar nachdenken. Ein mögliches Ziel könnte in den nächsten Wochen ein Test der lokalen Tiefstkurse bei 1,26 USD sein.
Mehr Infos über ETX Capital
- ETX Capital
- ETX Capital Webtrader
- Entwicklung einer KISS-Strategie (am 30.01.2012)
- Die Strategieentwicklung eines Profis (am 02.02.2012)
- Was zeichnet einen Profi aus? (am 07.02.2012)
- Entwicklung einer KISS-Strategie (am 13.02.2012)
- Die Strategieentwicklung eines Profis (am 16.02.2012)
Aktuelle News zu ETX Capital
- ETX Capital: DAX30-Index vor Entscheidung
- ETX Capital: Positive Nachrichten für den Euro
- ETX Capital: Euro auf Kurstiefs gegenüber australischen Dollar
Trader Tools von Broker-Test.de
Anzeige