12.09.2016

Wertpapiersparpläne sind in Bayern und Hamburg besonders beliebt

  • Wertpapiersparpläne sind in Bayern und Hamburg besonders beliebt
  • Auf dem dritten Rang folgt das Saarland mit überproportional vielen Sparplaninhabern


DAB Bank: In Zeiten historischer Niedrigzinsen ist zurzeit das Sparbuch nicht dazu geeignet, um dem Anleger nennenswerte Renditen zu bescheren. Wem Aktien als Einmalanlage zu riskant sind, dem bietet sich mit dem Wertpapiersparplan ein Mittelweg, um Erträge zu erzielen – gerade mit Blick auf die private Altersvorsorge. Der Vorteil des Sparplans: Kontinuierlich über mehrere Jahre oder Jahrzehnte eingezahlt, kann er auch Phasen von Kursschwankungen ausgleichen.

Doch in welchen deutschen Regionen finden sich die größten Sparplan-Fans?
Die DAB Bank hat anonymisiert ihre Kundendepots ausgewertet und analysiert, in welchen Bundesländern Sparpläne besonders beliebt sind. Dabei wurde der Durchschnitt mit 100 Punkten indexiert. Das Ergebnis: Vor allem in Bayern und Hamburg setzen überproportional viele Depotinhaber auf einen Sparplan. Mit 112,2 Punkten liegt der Freistaat knapp vor dem hanseatischen Stadtstaat mit 111,8 Punkten an der Spitze. Auf dem dritten Rang folgt das Saarland mit 107,9 Punkten. Den vierten Platz nehmen die Hessen (106,3 Punkte) ein, gefolgt von den Sachsen (103,3 Punkte). In diesen beiden Bundesländern setzen ebenfalls überdurchschnittlich viele Depotkunden auf einen Sparplan.

Die Baden-Württemberger werden ihrem Ruf, ein sparsames Volk zu sein, nicht ganz gerecht. Sie erreichen 100,1 Punkte und liegen damit voll im Durchschnitt, was immerhin für den sechsten Platz reicht. Nicht ganz so sparplanaffin und in der Auswertung unterproportional vertreten sind die Depotinhaber in den Ländern Sachsen-Anhalt (99,6 Punkte), Nordrhein-Westfalen (97,8 Punkte), Rheinland-Pfalz (97,1 Punkte) und Niedersachsen (95,3 Punkte). Auch die Hauptstadt liegt deutlich unter dem Durchschnitt. Mit 80,1 Punkten sind die Berliner knapp vor den Schleswig-Holsteinern mit 79,8 Punkten platziert. Die Zahl der Brandenburger mit einem Sparplan ist gleichsam noch ausbaufähig. Mit unterproportionalen 77,7 Punkten rangieren sie vor Bremen (76,9 Punkte), Thüringen (76,4 Punkte) und Schlusslicht Mecklenburg-Vorpommern (61,1 Punkte).

Unabhängig von Bundesland oder Wohnort ist der Sparplan für jeden eine Alternative, der langfristig und regelmäßig ein Vermögen aufbauen will. Dabei sind die Anleger flexibel und können jederzeit die Sparsummen anpassen, das besparte Produkt ändern oder den Sparplan zeitweise aussetzen. Und wenn kurzfristig Geld benötigt wird, können die Wertpapiere auch jederzeit veräußert werden. Am besten ist es jedoch, wenn man nach vielen Jahren des Sparens über ein kleines Vermögen verfügt. Darüber können sich dann alle Anleger freuen – in welchem Bundesland sie auch wohnen.



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