02.01.2012
DAB bank: Vermögensverwalter rechnen im Januar mit Seitwärtsbewegung des DAX
Auch wenn die Vermögensverwalter deutsche Aktien nach wie vor für deutlich unterbewertet halten, rechnet die Mehrheit der Finanzprofis im Januar nicht mit steigenden Kursen. Das ist das Ergebnis des aktuellen Profi-Börsentrends der DAB bank.
Indexwert erreicht Höchststand von 53,8 Punkten
Für den Profi-Börsentrend werden 34 unabhängige Vermögensverwalter, die am Depot-Contest teilnehmen, nach ihrer aktuellen Einschätzung des deutschen Aktienmarkts befragt. Der Index-Wert kann zwischen minus 100 und plus 100 liegen. Für Januar stieg der Profi-Börsentrend gegenüber dem Vormonat um knapp 6 auf 53,8 Punkte und markiert damit den höchsten Stand seit Beginn der Befragung im September 2011.
Finanzprofis halten deutsche Aktien vermehrt für unterbewertet
85 Prozent der Vermögensverwalter halten deutsche Aktien für unterbewertet. Doch nur 38 Prozent zeigen sich optimistisch und setzen auf eine positive Marktentwicklung im Januar 2012. Die Hälfte der Finanzprofis erwartet zu Beginn des neuen Jahres eine Seitwärtsbewegung des DAX. 12 Prozent rechnen sogar mit sinkenden Kursen. "Obwohl Deutschland bei der Konjunktur immer noch ein gewisser Hort der Stabilität ist, wird das weltweit geringere Wirtschaftswachstum im ersten Halbjahr 2012 auch im DAX zu fallenden Kursen führen. Anleger sollten zu Beginn des neuen Jahres Positionen in Unternehmensanleihen, Gold und Cash aufbauen", rät Vermögensverwalterin Birgit Miehle, Geschäftsführerin der BMS Finanz Consulting GmbH. "Wenn die Politik die Krise in den Griff bekommt, dann sind die Aussichten für Aktien im zweiten Halbjahr wieder gut. Dann kann die Aktienquote auch wieder erhöht werden."
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Finanzprofis halten deutsche Aktien vermehrt für unterbewertet
85 Prozent der Vermögensverwalter halten deutsche Aktien für unterbewertet. Doch nur 38 Prozent zeigen sich optimistisch und setzen auf eine positive Marktentwicklung im Januar 2012. Die Hälfte der Finanzprofis erwartet zu Beginn des neuen Jahres eine Seitwärtsbewegung des DAX. 12 Prozent rechnen sogar mit sinkenden Kursen. "Obwohl Deutschland bei der Konjunktur immer noch ein gewisser Hort der Stabilität ist, wird das weltweit geringere Wirtschaftswachstum im ersten Halbjahr 2012 auch im DAX zu fallenden Kursen führen. Anleger sollten zu Beginn des neuen Jahres Positionen in Unternehmensanleihen, Gold und Cash aufbauen", rät Vermögensverwalterin Birgit Miehle, Geschäftsführerin der BMS Finanz Consulting GmbH. "Wenn die Politik die Krise in den Griff bekommt, dann sind die Aussichten für Aktien im zweiten Halbjahr wieder gut. Dann kann die Aktienquote auch wieder erhöht werden."
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