10.05.2012
comdirect Brokerage Index: Privatanleger decken sich massiv mit Aktien ein
Die Privatanleger in Deutschland haben sich von der zuletzt relativ hohen Volatilität an den Finanzmärkten nicht abschrecken lassen und die sinkenden Kurse für Zukäufe auf breiter Front genutzt. Vor allem bei Aktien nahm die Investitionsneigung stark zu. Das geht aus den Auswertungen zum comdirect Brokerage Index hervor. Der Wert für alle Anlageklassen erreichte im April mit 108,7 Punkten (März: 94,9 Punkte) den höchsten Wert des laufenden Jahres.
Zu den meistgekauften Einzelwerten zählten im vergangenen Monat neben den Titeln von Commerzbank, Deutscher Bank, Telekom und Daimler auch die Papiere von Apple. Viele Anleger griffen hier zur Monatsmitte hin zu, als der Kurs des IT-Unternehmens zwischenzeitlich auf 420 Euro gesunken war. Schon im März war die Aktie rege gehandelt worden. Insgesamt kletterte der comdirect Brokerage Index für die Anlageklasse Aktien auf 135,6 Punkte (Vormonat: 106,9 Punkte), den höchsten Wert seit September 2011. "Die Privatanleger in Deutschland haben im April das niedrige Kursniveau genutzt, um sich wieder mit Aktien einzudecken", sagt Stefan Wolf, Produktmanager Trading bei der comdirect bank.
Fonds standen auch im April auf der Verkaufsliste. Mit einem Wert von 63,6 Punkten signalisiert der Index für diese Anlageklasse aber erstmals seit drei Monaten wieder einen Aufwärtstrend (März: 48,3 Punkte). Am ehesten waren noch Papiere mit Schwerpunkt auf deutschen Standardwerten gefragt. Nach wie vor hohe Verkaufsbereitschaft verzeichneten Rentenpapiere. Mit 18,8 Punkten lag der Index im April nur unwesentlich über dem Wert des Vormonats (März: 14,3 Punkte). "Viele Anleger haben ihre Griechen-Bonds abgestoßen. Insgesamt sind klassische Anleihen wegen des derzeit niedrigen Zinsniveaus kaum nachgefragt", so Wolf.
Das Volumen beim Handel mit Optionsscheinen legte deutlich zu. Viele Anleger nutzten offenbar die hohe Volatilität für kurzfristige Trades. Der Indexwert für diese Anlageklasse blieb mit 103,6 Punkten nahezu konstant (März: 104,2 Punkte).
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Fonds standen auch im April auf der Verkaufsliste. Mit einem Wert von 63,6 Punkten signalisiert der Index für diese Anlageklasse aber erstmals seit drei Monaten wieder einen Aufwärtstrend (März: 48,3 Punkte). Am ehesten waren noch Papiere mit Schwerpunkt auf deutschen Standardwerten gefragt. Nach wie vor hohe Verkaufsbereitschaft verzeichneten Rentenpapiere. Mit 18,8 Punkten lag der Index im April nur unwesentlich über dem Wert des Vormonats (März: 14,3 Punkte). "Viele Anleger haben ihre Griechen-Bonds abgestoßen. Insgesamt sind klassische Anleihen wegen des derzeit niedrigen Zinsniveaus kaum nachgefragt", so Wolf.
Das Volumen beim Handel mit Optionsscheinen legte deutlich zu. Viele Anleger nutzten offenbar die hohe Volatilität für kurzfristige Trades. Der Indexwert für diese Anlageklasse blieb mit 103,6 Punkten nahezu konstant (März: 104,2 Punkte).
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