CFD-Trader verändern Anlageverhalten

26.05.2010 - 

CMC Markets, einer der führenden Anbieter von Contracts for Difference (CFDs) in Deutschland, hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2009/10 gemäß dem Branchentrend rückläufige Zahlen bei Transaktionen und gehandeltem Volumen verzeichnet. Gegenüber dem Vergleichszeitraum 2008/09 haben die Kunden von CMC Markets in Deutschland mit 6,69 Millionen Trades rund 11,27 Prozent weniger Transaktionen durchgeführt als im Vorjahresvergleichszeitraum.

"Wir liegen damit immer noch deutlich über dem Niveau des Geschäftsjahres 2007/08", sagt Stefan Riße, der Geschäftsleiter und Chefstratege von CMC Markets in Deutschland und Österreich.

Riße führt die Zahl der gesunkenen Trades auch auf eine Änderung im Verhalten der CFD-Anleger zurück. "Der CFD-Anleger hält heute seine Positionen länger und er geht gegenüber früher auch kleinere Positionen ein", ergänzt Riße. "Beides sind Anzeichen für eine deutlich konservativere Handhabung des Anlageinstrumentes CFD." Das bewegte Volumen im Geschäftsjahr 2009/10 reduzierte sich dementsprechend bei CMC Markets von 173,2 Milliarden Euro auf 149,54 Milliarden Euro. "Angesichts der weiterhin turbulenten Märkte, die wir gesehen haben und noch sehen, ist dies ein vernünftiges und risikobewusstes Verhalten, das unsere Kunden gezeigt haben." Damit sind sowohl die Rückgänge bei CMC Markets als auch der CFD-Branche insgesamt geringer ausgefallen, als im Börsenhandel, wo die Umsatzrückgänge deutlich höher, zum Teil über 25 Prozent, ausfielen.

Die Kombination eines leichten Rückgangs der Anzahl der Transaktionen bei längerer Haltedauer mit einem durchschnittlich niedrigerem Handelsvolumen belegt nach Riße die weitere Reifung des Marktes. "Wir sehen, dass unsere Kunden CFDs zunehmend als konservatives Anlageinstrument mit allen positiven Produkteigenschaften eines Differenzkontrakts nutzen", sagt Riße. Zu den Vorteilen zählt, dass im Handel mit CFDs nur die Differenzen zwischen An- und Verkauf der zugrunde liegenden Basiswerte beglichen werden. Der Kapitaleinsatz des Anlegers ist nur ein Prozentsatz der eingegangenen Position, die so genannte Margin. Der Anleger kann den Hebel individuell über Steuerung der Liquidität auf seinem Konto bestimmen. Long- und Shortpositionen sind gleichermaßen unproblematisch und schnell zu handeln.

"Die überaus transparente Gestaltung der CFDs trägt nicht nur zur raschen Umsetzung von Anlageideen bei, sondern überzeugt auch zunehmend konservativ handelnde Anleger", sagt Riße.

CMC Markets bietet neben dem traditionellen Trading Account, bei dem der Hebel bis zu 100 betragen kann, auch ein Investment Account für konservativere Anleger an. Dieses Investment Account, das eine Begrenzung des Hebels bei vier hat, ist für eine langfristigere Anlageorientierung geeignet.

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