Börsenlexikon

Einlagensicherungsfonds

Einlagensicherungsfonds sind Sicherungssysteme von Banken, zu denen sich jeweils mehrere Kreditinstitute zusammenschließen. Ihr Zweck ist es, die Einlagen der Kunden bei den am Fonds beteiligten Banken vor einem Verlust zu schützen. Zu den geschützten Einlagen zählen Sparguthaben, Termingelder und Sichteinlagen, nicht jedoch Aktien und Investmentfondsanteile. Der Schutz bezieht sich auf Einlagen von Privatkunden und Unternehmen. Zu diesem Zweck zahlen alle beteiligten Banken jährlich einen bestimmten Betrag in einen Fonds ein, der dazu dient, bei der Insolvenz eines Bankinstituts die Auszahlung der bei diesem angelegten Kundenguthaben zu ermöglichen.